Akupunktur
Akupunktur ist eine bewährte Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), die den Energiefluss des Körpers harmonisiert und Blockaden sanft löst.

Dabei werden sehr feine Nadeln in Nervenbündelpunkte sogenannte Akupunkturpunkte gesetzt, um den Energiefluss (Qi) zu stärken oder zu beschleunigen.
Durch das Setzen der Nadeln werden Nerven- Hormon- und Immunsystem harmonisiert und damit aktiviert. Stagnierte Energie wird bewegt oder überflüssiges und schädliches Qi wird ausgeleitet und aus dem Energiesystem entfernt. Je nachdem was gerade wichtig erscheint.
Das Qi wärmt, bewegt und versorgt die Organe und Gewebe mit Energie. Dadurch ermöglicht es die einwandfreie Funktion des Körpers. Speziell bei CoAnima wird bei bestimmten Krankheiten die Kombination von Osteopathie und Akupunktur angewendet. Es findet eine Selbstheilung des Körpers statt.
Nach traditionell chinesischer Auffassung entstehen Krankheiten, wenn der Energiefluss das Qi falsch verteilt oder blockiert ist. Dadurch werden die dazugehörigen Organe entweder überlastet oder zu schlecht versorgt.
Die Funktion des Energieflusses Qi
Das Qi hat viele Aufgaben im Körper. Hier einige Beispiele:
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Es unterstützt die Drüsen und das Ausschütten von Hormonen.
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Es bringt die Verdauungssäfte zum Fließen und bewegt die Nahrung im Körper über die Peristaltik in die richtige Richtung.
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Ferner hilft es bei der Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung.
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Zusätzlich hilft es die Hautporen zu öffnen und zu schließen. Dadurch reguliert es das Schwitzen.
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Es senkt ab und ermöglicht das Ausscheiden von Stoffen wie z.B. Urin und Stuhl.
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Es hebt Dinge an und hält dadurch Organe an ihrem Platz.
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Qi dichtet Körperöffnungen ab und verhindert, dass Urin, Stuhl, Samenflüssigkeit und vaginales Sekret aus dem Körper auslaufen, wenn sie es nicht sollen.
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Ebenso hält es den Muttermund in der Schwangerschaft geschlossen.
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Es bewegt das Blut und gleichzeitig hält es das Blut in den Gefäßen und verhindert dadurch Blutungen.
Kurz: Das Qi fließt in einem Leitbahnsystem, den sogenannten Meridianen. Die Meridiane sind untereinander stark vernetzt und haben eine enge Verbindung zum Nervensystem. Zusätzlich haben sie eine enge Verbindung zum Blut- und dem Lymphsystem. Das führt dazu, dass das Qi auch Blut und Flüssigkeiten im Körper bewegt und reguliert.
Anders ausgedrückt: Qi vitalisiert den Körper und ist für seine Funktion zuständig. Es bewegt Blut und Flüssigkeiten und wärmt den Körper. Dadurch kann er mit allem was er braucht, optimal versorgt werden.
Akupunkturpunkte
Akupunkturpunkte sind kleine Öffnungen oder Tore auf den Leitbahnen/Meridianen. Über diese Öffnungen hat der Körper Verbindung zum feinstofflichen Körper, der Aura.
Über diese Pforten nimmt der Akupunkteur Verbindung zum Qi des Körpers auf. Das Qi fließt in den Meridianen. Die Meridianen durchziehen den gesamten Körper und sind untereinander vernetzt. Sie unterstützen sich gegenseitig. Deshalb ist es beispielsweise möglich, Akupunkturpunkte am Fuß zu nadeln um den Kopf zu behandeln.
Auswahl von Meridianen und Akupunkturpunkten
In der TCM wählt man die Akupunkturpunkte nach diversen Kriterien: Lokale Punkte und schmerzhafte Punkte
Am Ort des Geschehens werden entsprechende Punkte gewählt.
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Fernpunkte
Bei Schmerzen im Kopfbereich wählt man Punkte, die am anderen Ende des Körpers liegen, zum Beispiel an den Füßen. Das wirkt wie eine Art Hebel oder Sog.
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Wirkung von Punkten
Manchen Punkten wird eine bestimmte Wirkung zugeschrieben
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Fünf Elemente
Manchen Punkten wird ein Element zugeordnet. Je nach Diagnose entsprechend den fünf Elementen wählt man Akupunkturpunkte aus.
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Kontralaterale Punkte
Befindet sich eine Beschwerde auf der einen Körperseite, dann kann man Punkte auf der gegenüberliegenden Seite wählen. Auch hier ist das eine Art Hebel oder Sogwirkung die angestrebt wird.
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Punkte die Energie, in einem bestimmten Körperareal lenken.
Es gibt Akupunkturpunkte, die mit einem Körperbereich in Verbindung stehen bzw. die Wirkung dort hinlenken. Bei bestimmten Beschwerden wird man diese Punkte zusätzlich nadeln um die Wirkung der anderen dort hin zu lenken.
Erwünschte Wirkungen der Akupunktur
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Wärme, Spannung- oder Druckgefühl
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Leichtes Kribbeln
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Hautrötung aufgrund vermehrter Durchblutung im Bereich der Nadel
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Im Anschluss an die Behandlung kann ein vermehrtes Schlafbedürfnis auftreten, weil die körpereigenen Selbstheilungsmechanismen angesprochen werden
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Kleinere Blutergüsse können auch bei sachgemäßer Anwendung auftreten
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Durch neueste teilweise silikonbeschichtete Nadeln wird der Einstich optimiert
Welche Arten von Akupunktur gibt es?
Generell kann man zwei Arten von Akupunktur unterscheiden. Die Körperakupunktur und die Reflexzonenakupunktur.
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Reflexzonenakupunktur
Zur Reflexzonenakupunktur gehört die Ohrakupunktur, die Handakupunktur und die Schädelakupunktur, Bauchakupunktur etc. Man geht davon aus, dass sich in einem dieser Körperteile, der gesamte Körper abbildet. Möglicherwiese weil diese Areale mit Körperpartien und Körperorganen über Nerven und Energiebahnen in Verbindung stehen. Über die Stimulation dieser Areale mittels Akupunkturnadeln, versucht man das entsprechende Gewebe oder Organ zu stimulieren.
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Körperakupunktur
Bei der Körperakupunktur geht man davon aus, dass der Körper von Meridianen durchzogen ist, die den gesamten Körper mit Energie versorgen und untereinander in Verbindung stehen. Über Akupunkturpunkte, die kleine Öffnungen darstellen, erreicht man diese Energie und nimmt Einfluss auf die Organe und Gewebe, die durch die entsprechenden Meridiane versorgt werden. Bei der Körperakupunktur verwendet man auch Punkte am Ohr, an den Händen, am Bauch und am Kopf. Doch man nutzt diese Punkte nicht als Reflexzonen, sondern um das Qi direkt zu beeinflussen.
Geschichte der Akupunktur
Die Ursprünge der Akupunktur gehen wohl auf Jahrtausende vor Christus zurück. Funde von Stein- Bambus- und Knochennadeln, die zu medizinischen Zwecken verwendet wurden, geben Hinweise darauf.
Erste Aufzeichnungen über die Anwendung von Akupunktur gab es schon vor 1000 v.Chr.
Tatsache ist jedoch, dass die Akupunktur immer beliebter wird und gerne in Anspruch genommen wird. Sie hat Jahrtausende überdauert und sich immer mehr verbreitet.
