Sportosteopathie
Eine grundlegende Erkenntnis im Sport lautet: Nur ein optimal funktionierender Körper kann Höchstleistungen erbringen. Mit anderen Worten: Wenn ein Athlet sein Training mit unbemerkten Blockaden oder Fehlstellungen beginnt, dann spiegeln sich diese Muster in seiner gesamten sportlichen Leistungsfähigkeit und Verletzungsanfälligkeit wider.
Wenn ein Osteopath die Möglichkeit hätte, den Sportler präventiv vor der Saison zu behandeln und ihn während der Trainings- und Wettkampfphasen regelmäßig zu betreuen, wäre vieles einfacher für die langfristige Gesundheit und den Erfolg des Athleten.

Folgende Bereiche sind in erster Linie betroffen
Akute Sportverletzungen wie Muskelzerrungen, Bänderdehnungen und Prellungen
Chronische Überlastungssyndere, z.B. Tennisarm, Läuferknie oder Achillessehnenbeschwerden
Funktionelle Gelenkblockaden und Bewegungseinschränkungen
Wiederkehrende muskuläre Dysbalancen und Verspannungen
Regenerationsprobleme nach intensiven Trainingseinheiten oder Wettkämpfen
Beeinträchtigung der Bewegungsökonomie und Koordination
Leistungsstagnation trotz intensivem Training
Prävention von Verletzungen und Optimierung der biomechanischen Abläufe und vieles mehr.

Parietale Osteopathie
Bei der Untersuchung bedient sich der Osteopath neben der Anamnese (Ohren) und dem Sichtbefund (Augen) vor allem seines eigentlichen Sinneswerkzeugs, seinen Händen. Deshalb hat eine sorgfältige und genaue Untersuchung einen hohen Stellenwert. Bei der Behandlung versucht der Osteopath, Blockaden im Körper zu finden und diese aufzulösen. Häufig ist das Symptom nicht identisch mit der Ursache. Zum Beispiel klagen die Patienten über Magenschmerzen und die Ursache liegt in einem blockierten Halswirbel.

Viszerale Osteopathie
Theorie der viszeralen Osteopathie ist, dass die Organe wie Gelenkpartner auf Ihre Bewegungsmöglichkeit überprüft, und dann direkt mobilisierend behandelt werden, bis wieder ein normales Bewegungsausmaß hergestellt ist. Die Aufgabe des Osteopathen dabei ist, eine gute Balance zwischen den inneren Organen und den muskuloskelettalen System wiederherzustellen. Beispielsweise bewegen sich die Nieren auf dem Psoas Muskel, der an der Lendenwirbelsäule befestigt ist. Wenn die Niere gesenkt ist, zieht diese den Wirbel runter, so entstehen die Rückenschmerzen und später unbehandelt, die Inkontinenz.

Craniosakrale Osteopathie
Sie wurde begründet durch Dr. William Garner Sutherland (1873-1954), einem Schüler von Dr. Still, der die Prinzipien der Osteopathie auf die Behandlung des Schädels übertrug. Beim Studium eines Schädels erregten die abgeschrägten Verbindungsflächen zwischen dem großen Keilbeinflügel und der Schläfenbeinschuppe seine Aufmerksamkeit. Die Form erinnerte Ihn an die Kiemen eines Fisches und er erwartete eine atemähnliche Bewegung des Schädels. Bei seinen Untersuchungen entdeckte er, dass sich der Schädel rhythmisch weitet und verkleinert. Wegen der engen funktionellen Beziehung des Schädels zum Kreuzbein wurde die Behandlung Kraniosacral-Osteopathie genannt.
